Benjamin Kuratli
Geographielehrer, 33
Über mich
Wer bin ich?
Ich bin Winterthurer durch und durch. Hier bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen und lebe nach wie vor in dieser Stadt. Nach meiner Schulzeit an der Primarschule Steinacker in Seen und der Kantonsschule Rychenberg habe ich Geografie an der Uni Zürich studiert. Nach mehrjähriger beruflicher Tätigkeit im Bereich der Raumplanung, arbeite ich seit Sommer 2024 als Geografielehrer. In meiner Freizeit spiele ich Unihockey beim UHC Winterthur United, wo ich mich mehrere Jahre auch als Trainer, Sportchef und Vorstandsmitglied ehrenamtlich engagiert habe. Zudem bin ich gerne wandernd oder mit dem Velo in der Natur unterwegs. Als grosser Fussballfan bin ich häufig auch an den FCW-Spielen auf der Schützi anzutreffen.
Warum möchte ich ins Winterthurer Stadtparlament?
Die Stadt Winterthur und ihre Bevölkerung liegen mir am Herzen. Gerne möchte ich mich im Parlament dafür einsetzen, dass Winterthur auch in Zukunft eine lebenswerte und attraktive Stadt ist und bleibt – und zwar für ALLE, egal wie dick das Portemonnaie ist, welches Geschlecht man hat, wie alt man ist oder welche Sprache man spricht.
Wofür möchte ich mich einsetzen?
Die Mieten in Winterthur steigen seit Jahren. 2014 habe ich mit Freunden eine 4-Zimmer-Wohnung für eine WG gemietet. Würde ich heute in eine vergleichbare Wohnung einziehen, würde diese gemäss dem Wohnmonitoring der Stadt Winterthur durchschnittlich über 5% mehr kosten. Diese Entwicklung gilt es zu bremsen. Ich möchte mich im Stadtparlament dafür einsetzen, dass genossenschaftliche Wohnbauten gefördert werden. In Wohnbaugenossenschaften entspricht der Mietpreis einer Kostenmiete und Wohnungen sind kein Renditeobjekt. So werden faire Mieten für alle ermöglicht. Ein weiteres Anliegen von mir ist die Förderung des Langsamverkehrs. Gemäss des Städtevergleichs Mobilität aus dem Jahr 2021 werden rund 38% aller Wege mit Start und/oder Ziel in der Stadt Winterthur mit dem motorisierten Individualverkehr (Auto, Töff, etc.) zurückgelegt. Das ist eindeutig zu viel. Der motorisierte Individualverkehr bringt Lärm, Abgase, verstopfte Strassen und erhöhte Risiken bei Verkehrsunfällen mit sich. Ich stehe deshalb für den Ausbau von Velowegen und der Infrastruktur für Fussgänger:innen, damit wir einfach, schnell und sicher mit dem Velo oder zu Fuss in der Stadt unterwegs sein können. Die Förderung des Langsamverkehrs dient nicht nur Fussgänger:innen und Velofahrer:innen, sondern bringt auch Entlastung auf den Strassen, wovon nicht zuletzt auch jene Personen profitieren, welche zwingend auf das Auto angewiesen sind.
Winti soll eine Stadt sein, in der Wohnungen und Gewerbeflächen bezahlbar sind. In der alle sicher zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind und sich alle ein ÖV-Abo leisten können. In der Sport und Kultur mehr gefördert wird. Ich setzte mich ein für ein Winti, das zusammenhält und für alle da ist.
Wer in Winterthur lebt, soll sich wohlfühlen, unabhängig der finanziellen Ressourcen, der Herkunft, des Geschlechts oder des Alters. Sorgen wir für mehr bezahlbare Wohnungen, mehr Velowege, mehr Ressourcen in den Schulen, mehr Klimaschutz, damit Winterthur für alle eine lebenswerte Stadt ist.
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